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Mikrophon-Schatten wirft Charlie-Chaplin-Oberlippenbärtchen unter die Nase von Revanchist Björn Höcke (AfD) in Dresden {_ @ 12m48sec _}

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posted by Karl-Ludwig Poggemann alias quapan on Wednesday 18th of January 2017 06:45:42 AM

www.facebook.com/groups/watchpegida/?multi_permalinks=133... Quiz: Wer hat's gesagt, Höcke oder Hitler? JM Johannes Musial Jan 18 2017, 1:31pm Der Chef-Hetzer der AfD hat gestern mal wieder alles gegeben. Finde heraus, wie viel Nazi wirklich in Björn Höcke steckt! Er steht auf der Bühne wie ein Messias, beide Arme in die Luft gestreckt. Eine Menge aus grauen und kahlen Köpfen jubelt ihm zu. "Höcke! Höcke! Höcke!", schallt es durch das Ballhaus Watzke in Dresden. Kurz vorher war es noch: "Widerstand! Widerstand! Widerstand!" Die Junge Alternative hatte den Thüringer AfD-Chef Björn Höcke zu einer Veranstaltung am Dienstagabend eingeladen. Vor Beginn standen Menschen Schlange, um reinzukommen, am Ende hörten 500 Menschen zu. Mützen in Deutschlandfarben oder in Schwarz-Weiß-Rot, den Farben des Deutschen Reichs. Höcke umklammert das Rednerpult an beiden Seiten mit seinen Händen, das Mikrofon schnarrt, wenn er hineinbrüllt. Die "Lügenpresse" ist unerwünscht, doch das rechtspopulistische Compact-Magazin filmt mit. Draußen protestieren 200 Demonstranten gegen die Veranstaltung ("AfD-Faschistenpack, wir haben euch zum Kotzen satt!"). Drinnen verkündet Höcke Angela Merkel ähnele Erich Honecker. Dann verhöhnt er das Holocaust-Mahnmal am Brandenburger Tor: "Wir Deutschen sind das einzige Volk der Welt, das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat." Es ist nicht das erste Mal, dass seine Worte zum Skandal werden. Immer wieder hetzt Höcke: gegen Flüchtlinge, gegen Schwule, gegen die angeblichen Idioten, die sein Deutschland regieren. Seine Aussagen erinnern dabei nicht selten an nationalsozialistische Rhetorik. Es gibt Hinweise darauf, dass er unter einem Pseudonym sogar einmal für rechtsextreme Zeitschriften geschrieben hat. Anlass genug für eine neue Ausgabe von "Wer hat's gesagt". Heute: Björn Höcke oder Adolf Hitler. Nachdem ihr auf eine Antwort geklickt habt, seht ihr ein ähnliches Zitat des jeweils anderen. Ach, und Goebbels kommt auch zweimal vor. 1 "Unsere einst geachtete Armee ist von einem Instrument der Landesverteidigung zu einer ... Eingreiftruppe im Dienste der USA verkommen." 2 "Hier ist eine Bedrohung ... des europäischen Kontinents gegeben, die alle bisherigen Gefahren des Abendlandes weit in den Schatten stellt. 3 "Die Angsträume für blonde Frauen werden größer." 4 "Eine ... mit jedem Mittel der Verleumdung und einer wahrhaft balkenbiegenden Lügenvirtuosität arbeitende Tagespresse." 5 "Eure Männer werden nicht kämpfen, wenn ihr es nicht wollt. Eure Männer werden euch nicht beschützten, wenn ihr sie nicht wieder zu Männern macht." 6 "Sowie aber erst einmal die Leiter einer Nation aus solchen Jämmerlingen bestehen, dann wird sich dies schon in kurzer Zeit böse rächen." 7 "Die Folgen dieser deutschen Rassenpolitik werden entscheidender sein für die Zukunft unseres Volkes als die Auswirkungen aller anderen Gesetze." 8 "Die Rettung der Nation muss man da beginnen, wo der Verfall seinen Anfang nahm. Erst muss man wieder gesinnungsgemäß ein Volk aufbauen, mit dem man dann politisch operieren kann." 9 "Die (AfD oder NSDAP) ist die letzte evolutionäre, sie ist die letzte friedliche Chance für unser Vaterland." 10 "Ich möchte, dass ihr euch im Dienst verzehrt. Ich möchte euch als neue Preußen." 11 "Ich will, dass Deutschland nicht nur eine tausendjährige Vergangenheit hat. Ich will, dass Deutschland auch eine tausendjährige Zukunft hat." Brandrede in Dresden Der totale Höcke 17. Januar 2017 Nach dem gescheiterten NPD-Verbot radikalisiert sich die AfD weiter. Der thüringische Parteichef Björn Höcke gibt bei einem Auftritt in Dresden einen Vorgeschmack. von Matthias Meisner und Laura Hofmann Es ist eine Brandrede. Der thüringische AfD-Chef Björn Höcke hält sie in Dresden, der "Hauptstadt des Widerstands", wie es in der Einladung des Jugendverbandes "Junge Alternative" (JA) heißt. Am Dienstagabend im Ball- und Brauhaus Watzke am Elbufer im Stadtteil Mickten fordert der AfD-Ultrarechte eine 180-Grad-Wende in der deutschen Erinnerungspolitik. "Die Deutschen sind das einzige Volk der Welt, das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat", sagt er in Anspielung auf das Holocaust-Mahnmal. Die deutsche Geschichte werde "mies und lächerlich gemacht". Von "dämlicher Bewältigungspolitik" ist die Rede. Deutschland könne nur eine Vision für seine Zukunft finden, wenn es wieder eine positive Beziehung zu seiner Geschichte aufbaue, sagt der 44-jährige Politiker und beurlaubte Lehrer, der im Eichsfeld daheim ist. Deutschland befinde sich noch immer im "Gemütszustand eines total besiegten Volkes". Den sozialen Frieden des Landes sieht Höcke besonders durch den "Import fremder Völkerschaften" bedroht. Seinen Anhängern ruft er zu: "Es gibt keine moralische Pflicht zur Selbstauflösung! Es gibt die moralische Pflicht, dieses Land, diese Kultur, seinen Wohlstand und seine noch vorhandene staatliche Wohlordnung an die kommende Generation weiterzugeben!" Diese antworten mit frenetischen "Wir sind das Volk"-Rufen. Volksfront von rechts - so erscheint die Versammlung in der sächsischen Landeshauptstadt. Die JA Dresden hat schon früher von sich reden gemacht: Im November vergangenen Jahres wertete sie die Weltkriege als deutsche Kämpfe um die Freiheit - in ihrem Facebook-Eintrag dazu bediente sie sich in weiten Teilen bei einer Textvorlage der Neonazi-Kleinpartei "Der III. Weg". Höcke erscheint in Dresden in Begleitung des neurechten Ideologen Götz Kubitschek. Die fremdenfeindliche Pegida-Bewegung hilft bei der Organisation des Saalschutzes und hat für ihr AfD-Idol den turnusmäßigen "Spaziergang" am Montagabend ausfallen lassen. Jürgen Elsässers rechtes "Compact"-Magazin sichert auf seinem Youtube-Kanal die Live-Übertragung - während anderen Journalisten zum Teil die Akkreditierung verwehrt wird, etwa einem Videoreporter der "Welt". Mit im Saal auch: der Dresdner Rechtsanwalt Maximilian Krah, bis vor kurzem noch Kreisvorstandsmitglied der Dresdner CDU, nun Inhaber eines AfD-Parteibuchs. Die Bundes- und Landesvorsitzende Frauke Petry der AfD fehlt - sie hält weder etwas von einer Allianz mit Pegida noch von Höcke. Strategie der gezielten Tabubrüche Tatsächlich aber hält sich Höcke mit seiner Strategie der gezielten Tabubrüche sogar an die Linie der Parteiführung. Der Bundesvorstand hatte im Dezember in einer Telefonkonferenz ein Papier verabschiedet, laut dem man die anderen Parteien mit "sorgfältig geplanten Provokationen“ zu nervösen und unfairen Reaktionen verleiten wolle. Je mehr die AfD von ihnen stigmatisiert werde, "desto positiver ist das für das Profil der Partei", heißt es in dem Papier. Höcke ruft nun in den Saal des Brauhauses: "Die Angriffe der politischen Gegner sind hinterhältig und skrupellos. (...) Aber wir werden diese Angriffe überstehen." In der Rhetorik unterscheidet sich die Rede aus der "Hauptstadt des Widerstandes" Dresden kaum von dem, was in den 30er Jahren aus München, der "Hauptstadt der Bewegung" zu hören war. "Wir müssen nichts weniger als Geschichte schreiben, wenn es für uns Deutsche, für uns Europäer, noch eine Zukunft geben soll", sagt Höcke. Dresden mit Pegida schreibt er dabei eine Schlüsselrolle zu. Die Patrioten aus Sachsen seien das "große, unerreichte Vorbild", die Pegida-Bewegung habe "weltweite Aufmerksamkeit erzwungen". Eigentlich, verlangt er, müsste Dresden statt Berlin die deutsche Hauptstadt sein. Höckes Machtanspruch fällt umfassend aus. Die AfD werde nicht aufhören, bevor sie nicht 51 Prozent erreicht habe. Oder, ersatzweise, als Seniorpartner in einer Koalition "mit einer der Altparteien" regiere. "Denn wir führen einen gerechten Kampf. Einen Kampf, der bei der Bundestagswahl nicht endet und der darüber entscheiden wird, ob wir und unsere Kinder noch eine Zukunft in der Mitte Europas haben oder ob wir und unsere Kinder, unser Staat, unsere Kultur, und unser liebes Volk in Chaos versinken." Und: "Dieses Land braucht einen vollständigen Sieg." Zentralrat der Juden: AfD zeigt ihr wahres Gesicht Zutiefst empört ist Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden. "Völlig inakzeptabel" seien die Äußerungen von Höcke zum Holoaust-Mahnmal, sagt er am Mittwoch: "Damit tritt Björn Höcke das Andenken an die sechs Millionen ermordeten Juden mit Füßen und relativiert das schwerste und in diesem Ausmaß einzigartige Menschheitsverbrechen der Geschichte. Die AfD zeigt mit diesen antisemitischen und in höchstem Maße menschenfeindlichen Worten ihr wahres Gesicht. Dass 70 Jahre nach der Schoah solche Aussagen eines Politikers in Deutschland möglich sind, hätte ich nicht zu glauben gewagt." Dresdner Richter nun AfD-Kandidat für den Bundestag Höcke hält seine Rede am Tag, an dem das NPD-Verbotsverfahren im zweiten Anlauf gescheitert ist. Der Dresdner Politikwissenschaftler Steffen Kailitz hat die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts kritisiert. Er befürchtet, das Karlsruher Urteil werde der AfD, vor allem Leuten aus dem Höcke-Flügel, Auftrieb geben. "Diese Leute wissen jetzt: Solange sie keine politischen Mehrheiten erringen, ist es egal, welche Positionen sie vertreten - sie werden nicht verboten. Schließlich ist die NPD nun trotz ihrer Wesensverwandtschaft mit dem Nationalsozialismus nicht verboten worden. Das lässt der AfD Spielraum und zeigt ihr: Selbst bei einer Radikalisierung würde sie erst einmal nicht verboten." Kailitz hatte im vergangenen Jahr als Ergebnis einer Forschungsarbeit geschrieben, die NPD plane "rassistisch motivierte Staatsverbrechen". Es kam deshalb zu einem Rechtsstreit. Jens Maier, Richter am Landgericht Dresden, verbot Kailitz seine Aussagen in einer umstrittenen Entscheidung per Unterlassungsverfügung. Inzwischen ist Maier Direktkandidat der AfD im Bundestagswahlkreis Dresden I. Am Dienstagabend war er einer der Vorredner von Höcke. Er sagte, die AfD habe die NPD mit ihrer Politik marginalisiert. "Wir bieten Patrioten eine echte Heimat." Zum Thema Aufarbeitung proklamierte er: "Ich erkläre hiermit diesen Schuldkult für endgültig beendet." "Das ist ein Nazi. Und er ist dort nicht der einzige" Es gibt immer wieder Sprechchöre am Abend im Brauhaus. "Merkel muss weg", skandiert die Versammlung. "Abschieben, Abschieben!", heißt es wiederholt, wenn es um angeblichen Missbrauch von so genanntem "Gastrecht" geht. Als Höcke seine Rede beendet hat, fordern die Anhänger, er solle seine Entscheidung überdenken, nicht bei der Bundestagswahl zu kandidieren. "Höcke nach Berlin", heißt es nun im Sprechchor. In der sächsischen CDU hat es in der Vergangenheit immer wieder Forderungen gegeben, eine Regierungszusammenarbeit mit der AfD nicht auszuschließen. Am Dienstagabend aber gibt es ein sehr klares Wort der Distanzierung. Marco Wanderwitz, CDU-Bundestagsabgeordneter aus dem Erzgebirge, twittert nach der Höcke-Rede: "Das ist ein Nazi. Und er ist dort nicht der einzige." Nachtrag: Am Mittwochmittag verschickt Höcke eine lange Erklärung zu seiner Dresdner Rede. Kernsätze: "Angeblich soll ich dort das Holocaust-Gedenken der Deutschen kritisiert haben. Diese Auslegung ist eine bösartige und bewusst verleumdende Interpretation dessen, was ich tatsächlich gesagt habe." Die AfD-Bundesvorsitzende Frauke Petry reagiert mit einer Replik in der rechten Zeitung "Junge Freiheit". Sie sagt: "Björn Höcke ist mit seinen Alleingängen und ständigen Querschüssen zu einer Belastung für die Partei geworden.". Die AfD müsse sich entscheiden, ob sie den Weg der Republikaner gehen wolle oder den anderer erfolgreicher Parteien wie der FPÖ. "Wir werden Realisten sein oder politisch irrelevant werden." Nach umstrittener Rede. Entlassung von Höcke als Lehrer gefordert Wegen seiner umstrittenen Aussagen zum Holocaust-Gedenken fordern Politiker den hessischen Kultusminisinter auf, ein Disziplinarverfahren gegen Björn Höcke einzuleiten. Der ist in Hessen als Lehrer verbeamtet. Auch seine Partei geht auf Distanz zu ihm. 18.01.2017 it seiner Kritik am Holocaust-Gedenken hat der Thüringer AfD-Chef Björn Höcke bei Vertretern von Politik und Gesellschaft für Entrüstung gesorgt. Offensichtlich mit Blick auf das Holocaust-Mahnmal in Berlin, sagte Höcke auf einer Veranstaltung der Jungen Alternative am Dienstagabend in Dresden: „Wir Deutschen, also unser Volk, sind das einzige Volk der Welt, das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat.“ Höcke sprach von einer „dämlichen Bewältigungspolitik“ und forderte eine „erinnerungspolitische Wende um 180 Grad“. Bis jetzt sei der deutsche Gemütszustand der „eines brutal besiegten Volkes“. Politiker forderten jetzt Konsequenzen: Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Volker Beck verlangte eine Beobachtung des „Höcke-Flügels“ der AfD durch den Verfassungsschutz. Andere Politiker forderten die Entlassung Höckes als Beamter. Hessens Kultusminister Alexander Lorz (CDU) solle ein Disziplinarverfahren gegen Höcke einleiten, heißt es in einem Brief an den Minister, der der Nachrichtenagentur dpa vorliegt. Höcke ist vor seinem Einzug in den Thüringer Landtag in Hessen als Lehrer verbeamtet worden. Er ist als Lehrer für Geschichte und Sport derzeit beurlaubt. Politiker fordern in einem Brief an den hessischen Kultusminister die Entlassung von Höcke als Beamter Unterzeichnet haben den Brief die Bundestagsabgeordneten Eva Högl (SPD) und Özcan Mutlu (Grüne) sowie die Thüringer Landtagsabgeordnete Katharina König (Linke) und der Anwalt Mehmet Daimagüler. Er vertritt die Angehörigen eines NSU-Opfers im Prozess gegen die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe. „Kein Demokrat kann ernsthaft wollen, dass Höcke seine Hassreden als Lehrer in einer Schule vorträgt“, sagte Mutlu zur Begründung des Schreibens. Högl äußerte sich ähnlich. „Niemand, der rhetorisch und inhaltlich an die NS-Zeit anknüpft und sich dies zu eigen macht, kann und darf Geschichtslehrer sein.“ König sagte, die Thüringer Neonazi-Szene nehme Höcke längst als legitimen parlamentarischer Vertreter wahr. Höcke selbst wies „bösartige und bewusst verleumdende Interpretationen“ seiner Rede zurück. Er habe „den Holocaust, also den von Deutschen verübten Völkermord an den Juden, als Schande für unser Volk bezeichnet“. Er habe gesagt, „dass wir Deutsche diesem auch heute noch unfassbaren Verbrechen, also dieser Schuld und der damit verbundenen Schande mitten in Berlin, ein Denkmal gesetzt haben“. Petry: Alleingänge Belastung für die Partei Auf die Rückendeckung aus seiner Partei kann der thüringische Landes- und Fraktionschef der AfD wohl nur in begrenztem Maß hoffen. Während AfD-Vize Alexander Gauland Höcke in Schutz nahm, äußerten andere Politiker der Partei deutliche Kritik. „Zum wiederholten Male drückt sich Björn Höcke sehr missverständlich aus, um es vorsichtig zu formulieren. Zum wiederholten Male rührt er dabei mit größter Ignoranz an einer 12-jährigen Geschichtsepoche, deren Revision wahrlich nicht die Aufgabe der AfD ist“, sagte Nordrhein-Westfalens AfD-Vorsitzender Marcus Pretzell gegenüber bild.de. AfD-Bundesvorstandsmitglied Alice Weidel sagte, „solche unsäglichen, rückwärtsgewandten Debatten sind überflüssig und kontraproduktiv“. Höckes Alleingänge schadeten „der Akzeptanz der Partei bei den Bürgern“. Ähnlich äußerte sich auch AfD-Chefin Frauke Petry, die innerhalb der AfD für eine andere Ausrichtung steht als Höcke. Der thüringische AfD-Politiker sei mit „seinen Alleingängen und ständigen Querschüssen zu einer Belastung für die Partei geworden“, erklärte sie in der Wochenzeitung „Junge Freiheit“. Jetzt bestätige sich, was sie schon vor einem Jahr gesagt habe, sagte Petry. Die AfD müsse sich entscheiden, ob sie den Weg der Republikaner gehen wolle oder den anderer erfolgreicher Parteien wie der FPÖ. Zentralrat der Juden hält Äußerungen für „völlig inakzeptabel“ Höckes Auftritt löste parteiübergreifend Entrüstung aus. CDU-Generalsekretär Peter Tauber kritisierte die Äußerungen des AfD-Politikers als „widerliche Entgleisung“. Es zeige sich einmal mehr, dass die AfD keine Alternative für Deutschland sei, schrieb Tauber in einer Twitter-Botschaft. Die Fraktionschefs der Linken im Bundestag warfen Höcke Volksverhetzung vor. Sie würden deshalb gegen ihn Strafanzeige erstatten, kündigten Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch an. Ihr Parteifreund Diether Dehm stellte bereits eine entsprechende Anzeige. In Thüringen wurde die Entlassung Höckes als Beamter gefordert. Der Zentralrat der Juden nannte Höckes Worte „zutiefst empörend und völlig inakzeptabel“. Höcke trete das Andenken an die sechs Millionen Juden, die in der NS-Zeit ermordet wurden, mit Füßen. Mit seinen Worten relativiere der AfD-Politiker dieses schwerste und in dem Ausmaß einzigartige Menschheitsverbrechen, erklärte der Zentralratsvorsitzende Josef Schuster. Die katholische Deutsche Bischofskonferenz kritisierte die Äußerungen Höckes scharf. „Mit Fassungslosigkeit habe ich die völlig unsinnigen Äußerungen von Herrn Höcke zum Holocaust-Denkmal in Berlin und zur Erinnerungskultur vernommen“, sagte der Vorsitzende der Unterkommission für die religiösen Beziehungen zum Judentum, Bischof Ulrich Neymeyr. Das Holocaust-Denkmal sei „christlich gesprochen, ein Mahnmal der Umkehr“. Auch Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) zeigte sich entsetzt: „Björn Höcke verachtet das Deutschland, auf das ich stolz bin. Nie, niemals dürfen wir die Demagogie eines Björn Höcke unwidersprochen lassen“, schrieb Gabriel in einer bei Facebook veröffentlichten Erklärung. SPD-Vize Ralf Stegner sprach auf Twitter von einer „Hetz-Rede“. „Björn Höcke spricht die Sprache der NSDAP“, sagte SPD-Generalsekretärin Katarina Barley. Nicht nur der stellvertretende SPD-Vorsitzende Ralf Stegner reagierte entsetzt auf Höckes Hetz-Rede. Die Grünen-Vorsitzende Simone Peter bezeichnete die Rede Höckes als „unsäglich“. Thüringens Regierungschef Bodo Ramelow (Linke) nannte es bezeichnend, dass Höcke am Tag des NPD-Verbotsverfahrens versucht habe, die Achse des demokratischen Spektrums weiter nach rechts außen zu verschieben. Auch das politische Feld der AfD verschiebe sich dadurch deutlich nach rechts.

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